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Einsatz "Waldbrand - Einsatzübung"

Einsatznummer
028/2022
Einsatztitel
Waldbrand - Einsatzübung
Alarmierung
am 03.09.2022 um 10:28 Uhr
Einsatzende
am 03.09.2022 um 18:30 Uhr
Einsatzort
Borstel/Schneeren, Grinderwald, Raketenstation
Beschreibung des Einsatzes

Einsatzstichwort:

ba3, Waldbrand

 

Einheiten:

FF Schneeren (TSF, TLF 16/24, MTW, Quad + Schlauchanhänger)

weitere Ortsfeuerwehren der Stadt Neustadt a. Rbge.

IUK-Einheit Stadtfeuerwehr Neustadt

FF Linsburg

 

Beschreibung:

Am 03.09.2022 fand im Grinderwald nördliche der Ortschaft Schneeren eine Waldbrandübung der Stadtfeuerwehr Neustadt und des Technischen Hilfswerk statt. Das Szenario war folgendes:

Nach einer längeren Hitzeperiode ist im Grinderwald ein Buschbrand entfacht. Durch die anhaltende Hitze und dem daraus resultierten ausgetrockneten Unterholz und Boden breitete sich das Feuer rasch aus. Es entsteht ein großer Waldbrand.

Geübt wurden die Zusammenarbeit der Organisationen und Kennen und Einsetzen der Fähigkeiten.
Um 08:30 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort, um mit dem Aufbau der Übung zu beginnen.
Unter anderem Kräfte vom THW und der Feuerwehr Espelkamp aus Nordrhein-Westfalen. Ab 10:30 Uhr wurden dann Ortsfeuerwehren aus Neustadt und Steimbke alarmiert. Da der simulierte 39 Hektar Waldbrand so groß war, wurden 5 Einsatzabschnitte gebildet. Es gab die Einsatzabschnitte Wassertransport/Übergabe, Brandbekämpfung, Riegelstellung, Wasserentnahme und Bereitstellungsraum. Im Abschnitt Brandbekämpfung waren zwischenzeitlich 24 D Rohre im Einsatz. Desweitern war in diesem Einsatzabschnitt der Erprobungsabrollbehälter-Vegetationsbrandbekämpfung des Landes Niedersachsen im Einsatz. Dieser war mit reichlich Material für die Vegetationsbrandbekämpfung bestückt bspw. mit einer Tragkraftspritze und Kleinlöschmitteln.
Extra für die Übung eingeladen wurde die Feuerwehr Espelkamp aus dem Kreis Minden-Lübbecke mit dem Hytrans Fire System (HFS) des Landes NRW. Dieses System ist eine Großpumpe für unter anderem die lange Wasserförderung. Das System auf einem Abrollbehälter beinhaltet auch das Schlauchmaterial. Die Feuerwehr hat mit ihrem System eine 2 km Schlauchleitung gelegt, mit der Pumpe wurde 3500 l/min Wasser von einem Kiesteich zur Einsatzstelle gefördert.

Das Technische Hilfswerk (THW) hat auch eine Hochleistungspumpe für die Wasserversorgung aufgebaut. Diese hat bei der Übung 1500 l/min gefördert, die Pumpe hat eine maximale Leistung von 5000 l/min. Weitere Helfer vom THW haben sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert.